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ADS Schlager Gala 2002 Drucken E-Mail
Sunday, 26. May 2002

Ein Riesen- Schlagerereignis zu Gast im Münsterland!
Am 26.05.2002 fand im AUDIMAXX des Dorf Münsterland die A. D. S. Gala anlässlich der Goldstar TV Aufzeichnung zur A.D. S. Medienpreisverleihung 2002 statt. Die Halle war mit einem tollen Bühnenbild (Schallplatten und eine Wurlitzer-Music-Box) dekoriert und voll besetzt.

 

Da Alexander Klaus Stecher Vaterfreuden entgegen sah, übernahm Jutta Niethardt, bekannt durch Goldstar TV, kurzfristig die Moderation, und trotz der kurzen Vorbereitungszeit hat sie diesen Part mit Bravour bewältigt.
Sandro de Ville, der Mann der laut Jutta Niethart sogar Teewasser zum Kochen bringt seinen machte den Anfang. Neben seinem Hit „Ohne Dich" stellte er seinen neuen Song „Irgendwie sterben Träume nie" aus dem neuen Album „Leidenschaft total" vor. Ich denke mancher Dame ist warm geworden bei dieser Show und diesen Augen.
Die nächsten beiden wissen wie man Stimmung macht, Bella Vista. Vor Jahren wurde aus zweien, die privat schon lange ein Paar waren ein Gesangsduo, und weil das eine schöne Aussicht (Bella Vista) war nannten sie sich auch so. Zur Zeit sind sie mit dem Oldie „Was kann schöner sein.." auf Hitkurs, aber auch aus ihrem Ehealltag berichteten sie („Geliebt, gestritten, gelacht und geweint..").
Neben bekannten Interpreten und großen Stars bekamen in dieser Show auch die 6 Finalisten der A. D. S. Newcomer-Gala (siehe Bericht) die Chance sich einem großen Publikum im Saal und TV zu präsentieren.
Den Anfang machte Mirco Andrée, unterstützt von zwei rassigen Flamenco-Tänzerinnen mit seinem Titel „Atme jetzt tief ein", eine Show für Auge und Ohr.
Kristian Beck hat bereits in den USA auf Galas gesungen und war schon zu Gast in der ARD-Wunschbox, hier präsentierte er seinen aktuellen Titel „Was ist bloß mit uns los"
Sabrina Sanders bildete den Abschluss der ersten Newcomer-Runde, die 17-Jährige aus dem Sauerland singt bereits seit 10 Jahren vor Publikum und wünschte sich „Ein kleines Stück vom Glück".
Eine der erfolgreichsten Schlagersängerinnen ist in diesem Jahr Xandra Hag, auch wer ihr Gesicht bisher nicht kannte, konnte ihre Songs „Schweigen hilft nie.." und „Wenn schon denn schon" mitsingen, denn kaum eine Rundfunkhitparade, in der sie nicht vordere Plätze belegt.
Ihr folgte ein echtes Highlight, die German Tenors, drei schmucke Herren mit begnadeten Stimmen mit Titeln wie „Song for all", „Das ist Dein Tag" und Amigos para siempre". Schon dies war ein Ohrenschmaus, aber als sie dann noch der Bitte Folge leisteten, ohne Mikro, a capella ein Lied („O Sole mio") zu singen war die Begeisterung des Publikums nicht mehr zu bremsen. 
Ein Teil dieser Show war die Ehrung von Personen, die sich um den deutschen Schlager verdient gemacht haben durch die A.D.S. (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schlager, ein Zusammenschluss von Künstlern, Agenturen, Plattenfirmen, Gönnern und Fanclubs). Erster Preisträger des Abends war Klaus Unger, Musikchef des MDR Thüringen. Während andere Radiosender immer weniger Schlager spielen und häufig ihre Hitparaden abgeschafft haben, unterstützt Unger mit seinem Sender den Schlager weiterhin. Dafür überreichten ihm Veranstalter Michael Schädel und A.D.S. Vorsitzender Manfred Knöppke eine wunderschöne Skulptur.
Vor der ersten Pause dann noch ein „megabegabter, ein kleines bisschen Wahnsinniger" (Zitat Jutta Niethardt). Der König von Mallorca, Jürgen Drews beteuerte er habe „alles im Griff" und riss dabei das Publikum endgültig von den Stühlen. Mit Mantel und Krone brachte er dann auch die Kameraleute beinahe zum Wahnsinn, rannte ins Publikum, wälzte sich auf dem Boden. Zum Abschluss präsentierte er seinen aktuellen Hit „Amigo Charly Brown", den seine Tochter Joelina ausgewählt hatte, als sie sich eine CD mit Songs aus den 70ern angehört hatte.
Nach der Pause fuhr der Schlagerzug unter der Führung des Fernando Express weiter. Die Reise führte nach „Santo Domingo", Griechenland und auf die „Insel der verlorenen Träume". Bei dem neuen Titel „Wir tanzen Sirtaki" forderte Sängerin Birgit das Publikum zum Tanzen auf, und tatsächlich der ganze Saal tanzte Sirtaki.
Nach den Königen der Tanzpaläste nun die zweite Newcomer-Runde. Den Anfang machte ein „Junge" aus der Nachbarschaft, der 23-Jährige Josef Hassing kommt aus Ahaus und hatte damit keine weite Anreise. Er präsentierte seinen Titel „Du bist der Inhalt meiner Träume". Mit seiner tollten Stimme und seiner positiven Ausstrahlung hat er sicher noch einen erfolgreichen Weg vor sich.
Sie wird bestimmt mal die Vanessa Mae des Schlagers, Studentin und Model aus Essen mit chinesischen Wurzeln. Ihr Name TIA. Sie präsentierte dem Publikum ihren Song „My little Home in China".
Die Sieger des diesjährigen Newcomerwettbewerbs haben den passenden Namen gewählt, Himmelsstürmer, jetzt stürmen sie den Schlagerhimmel mit ihrem Song „Nimm Deine Hand da weg". Durch diesen Sieg öffnen sich Türen, das kann auch Vorjahressieger Janis Nikos bestätigen, der einige gute Hitparadenplatzierungen und TV-Auftritte innerhalb des Jahres seit seinem Sieg hatte. Er übergab den Preis gemeinsam mit dem Geschäftsführer der A.D.S. Peter Semmelmeier an seine Nachfolger und präsentierte noch einmal sein Siegerlied vom vergangenen Jahr „Flamenco de l´ Amor" 
Nun ein Weltstar. Dunja Raiter war bereits in den 60er Jahren über die Grenzen Europas bekannt, so trat sie in Winnetou I als Schauspielerin auf oder war neben Robert Kennedy und Bill Cosby zu Gast in der Harry Belafonte - Show. Hier präsentierte sie neben dem Klassiker „An jenem Tag" neuere Songs mit Niveau und Gefühl, „Wir leben alle unter einem Stern" und „ Ein liebevolles Lächeln".
Da deutschsprachige Musik viele Gesichter hat folgte auf eine Dame mit Balladen ein echter Kerl und Nashville-Fan. Deutsche Country - Musik vom Feinsten präsentierte Tom Astor. Sein „Junger Adler" hat mittlerweile Kultcharakter erreicht, aber auch seine neuen Songs „Worauf willst Du noch warten" und „Rocky Mountain Man" (ein Song über die Indianer, die die heutige Umweltproblematik bereits vor 100 Jahren erkannt hatten) fanden viel Gehör beim Publikum. Wer mehr Tom Astor sehen will sollte am 22.06. zum Sauerland - Open - Air nach Willingen fahren, wo er neben den Paldauern und den Klostertalern ein Konzert gibt.
Nach so viel Musik wieder eine Ehrung für jemand, der sich um den deutschen Schlager verdient gemacht hat, Lutz Daum, MDR - Redakteur für die Feste der Volksmusik und Zauberhafte Heimat. Laut Manfred Knöppke ein Mann, der die unsinnige Trennungslinie zwischen „klassischem" Schlager und volkstümlichem Schlager überspringt und damit seine Shows lebendiger und musikalisch vielfältiger gestaltet. Damit hat er viel für die deutsche Musik getan. Leider konnte er diese Ehrung nicht persönlich entgegen nehmen, da er bei Dreharbeiten in Stralsund war.
Vor der zweiten Pause noch ein „Wahnsinniger". Von der Theke herüber erklang „Hier kommt Kurt" und jeder wusste hier kommt Frank Zander. In ihm scheinen viele Persönlichkeiten zu wohnen unter anderem Kurt, aber auch Fred Sonnenschein. Er wusste auch was die Zuschauer in diesem Moment nicht wollten - „Nachhause". Für seinen neuesten Song, Franks Hammer, ein Medly aus If I had a hammer und Hey baby, benutzte er zusätzlich zur vorhanden Technik ein farbenfrohes Megaphon was Frank zu einer Art Stadionsprecher werden ließ.
Nach der zweiten wohlverdienten Pause nun ein Popduo mit viel, viel Zukunft, Fantasy. Freddy und Martin präsentierten mit ihrem modernen Sound und ihrer lockeren Art neuen deutschen Schlager der besten Sorte. Ihre neuen Songs „1,2,3 halt den Kopf mal still.." und „Immer nur du" haben echte Hitqualitäten. Aber auch andere Talente bewies das charmante Duo dem anwesenden Publikum, während des Songs „To all the girls" wechselten sie mit Leichtigkeit zwischen Englisch, Deutsch und Spanisch und parodierten nebenbei Joe Cocker und Roy Black - ein einziges Lied als ganze Show. Auf die weitere Entwicklung dieser beiden darf man gespannt sein.
Der nächste Interpret ist ein musikalisches Multitalent, er singt, textet und komponiert, und das alles seit über dreißig Jahren überaus erfolgreich. Bereits mit den ersten Tönen hatte Michael Holm sein Publikum in den Bann gezogen. 
Seine Hits sind Kult! Ob „Barfuss im Regen", „Tränen lügen nicht", „Musst Du jetzt gerade gehen Lucille" oder als acapella -Zugabe „Mendocino" - das ganze Publikum - ein Chor! Man wollte ihn gar nicht gehen lassen, aber auch die nächste Dame weiß ihr Publikum seit vielen Jahren zu überzeugen. Ihr Gesicht erinnert an die junge Doris Day und ihre Musik bringt Stimmung - Gaby Baginsky! Ihre Songs „Heut geht die Post ab", „Kein Typ für eine Nacht" und „Baila, Baila tanz heut nacht" haben den Groove der zum tanzen einlädt. 
Kurz vor dem Weltstar, der dieses Programm krönte, noch eine Ehrung durch den A.D.S.
Der Preisträger Gottfried Zmeck hat nach seinem Studium u.a. der Philosophie eine sehr geradlinige Karriere als Journalist beim ORF verfolgt. Er war Redakteur im Ausland und bekleidete Führungspositionen, bevor er 1996 persönlicher Referent Leo Kirchs wurde und sich im Jahr 1999 unter dem Dach von Premiere Medien selbständig machte, und seinen Fernsehsender Goldstar-TV gründete. Der einzige TV-Sender, der rund um die Uhr die Musik sendet, die wir lieben -Schlager und das überaus erfolgreich. Egal was die Medien über die Zukunft von Premiere spekulieren, Zmeck sieht noch eine lange, erfolgreiche Zukunft für Goldstar- TV. Dem Mut sich so massiv für den Schlager einzusetzen gebührt ein Preis und das hat der A.D.S. nun mit dieser Ehrung übernommen.
Zur Krönung des hochkarätigen und vielfältigen Programms nun ein echter Weltstar, Tony Christie. Der Gentleman aus England präsentierte neben einem Medly aus seinen größten Erfolgen zwei neue Songs „What a crazy summer" und „The Eyes of a Woman in Love". Auch nach diesem Musikmarathon, der jeder Schlagervorliebe gerecht wurde (Stars, Newcomer, Balladen, Discotiteln u.v.m) schmolzen die Damen im Publikum unter dem Charme von Tony Christie dahin.

 

Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 26. March 2008 )
 
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